Satzung

Neufassung Satzung des

Muay Thai Bund Deutschland e.V. (MTBD e.V.)

 Stand 1. August 2021 durch die JHV genehmigt

Die Bezeichnungen wurden aus Vereinfachungsgründen in männlicher

Ausdrucksweise formuliert und gelten stets für beide Geschlechter!

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Bestimmungen

  • 1 Name, Sitz und Rechtsform
  • 2 Allgemeine Grundsätze
  • 3 Zwecke und Aufgaben
  • 4 Gemeinnützigkeit
  • 5 Vergütungen für die Verbandstätigkeit

 

Mitgliedschaft

  • 6 Mitglieder des MTBD e.V.
  • 7 Ehrenmitgliedschaft
  • 8 Erwerb der Mitgliedschaft
  • 9 Beendigung der Mitgliedschaft
  • 10 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  • 11 Beitragswesen

 

Organe

  • 12 Übersicht über die Organe des MTBD e.V.

 

Versammlung der Landespräsidenten

  • 13 Allgemeines über die Versammlung der Landespräsidenten
  • 14 Aufgaben der Versammlung der Landespräsidenten
  • 15 Einberufung der Versammlung der Landespräsidenten
  • 16 Stimmrecht und Wählbarkeit
  • 17 Durchführung der Versammlung der Landespräsidenten
  • 18 Kassenprüfung

 

Präsidium

  • 19 Zusammensetzung des Präsidiums
  • 19a Erweiterter Vorstand
  • 20 Aufgaben des Präsidiums

 

Verwaltung: Geschäftsstelle

  • 21 Geschäftsstelle

 

Jugendordnung

  • 22 Jugendordnung (im Anhang)

 

 

Ehrenordnung

  • 23 Ehrenordnung

Weitere Begleitämter und Referenten

  • 24 Ehrengericht
  • 25 Pressewart
  • 26 Athletensprecher & Stellvertreter
  • 27 Referenten

 

Schlussbestimmungen

  • 28 Haftung
  • 29 Rechtsgrundlagen für Verordnungen
  • 30 Auflösung
  • 31 Inkrafttreten

 

 

 

Allgemeine Bestimmungen

  • 1 Name, Sitz und Rechtsform

Der Bundesverband führt den Namen Muay Thai Bund Deutschland e.V..

Als Unterbezeichnung führt der Verein die Bezeichnung Bundesfachverband

für Muaythai, Krabi Krabong und Muay Boran.

Der Bundesverband hat seinen Sitz in Grevenbroich.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 2 Allgemeine Grundsätze

(1) Der MTBD e.V. ist politisch und religiös neutral.

(2) Er wendet sich gegen jegliche Form von rassistischen, fremdenfeindlichen,

diskriminierenden und Gewalt verherrlichenden Tendenzen und tritt

verfassungsfeindlichen Bestrebungen entgegen.

(3) Der MTBD e.V. bekennt sich zur Gleichstellung von Männern und Frauen in

allen Belangen.

(4) Der Verband strebt die Mitgliedschaft im DOSB an.

 

  • 3 Zwecke und Aufgaben

(1) Der Verband bezweckt die Förderung seiner Mitglieder durch die planmäßige

Pflege der thailändischen Kampfkünste Muaythai, Muay Boran und Krabi

Krabong.

(2) Die Ausrichtung von Wettkämpfen und Turnieren auf nationaler und

internationaler Ebene.

(3) Den Erlass einheitlicher Wettkampfbestimmungen für Muaythai in

Deutschland. In Form eines Regelwerks, das die Bestimmungen des

übergeordneten Weltverbandes, International Federation of Muaythai

Associations (IFMA), beachtet,

(a) die Förderung von talentierten Sportlern aller Altersklassen im Rahmen

eines nationalen Kadersystems,

(b) die Benennung und Betreuung von Sportlern aller Altersklassen bei

internationalen Wettkämpfen,

(c) die Konzeptionalisierung einer national einheitlichen Ausbildungs- und

Prüfungsordnung,

(d) die Durchführung von Aus- und Weiterbildungen für Trainer und

Kampfrichter,

(e) die Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zur Förderung des

Breitensports und die Vertretung der Interessen unseres Verbandes auf

nationaler und internationaler Ebene sowie gegenüber der Öffentlichkeit.

(4) Über den genannten, originären Verbandszweck hinaus setzt sich der MTBD

e.V. für die Wertevermittlung und Persönlichkeitsentwicklung im und durch

den Sport ein. Hierzu gehören u.a.

(a) die Vermittlung von Werten wie Fair Play, Toleranz, Respekt,

Regelakzeptanz und Teamgeist sowie,

(b) die allgemeine Förderung des Selbstbewusstseins.

(5) Der MTBD e.V. ist sich seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung

bewusst. Im Rahmen seiner Möglichkeiten engagiert er sich für:

(a) die Gleichberechtigung von Männern und Frauen,

(b) die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund,

(c) die Integration von Menschen mit Behinderungen,

(d) die allgemeine Gesundheits- und Bewegungsförderung sowie

(e) die Förderung des ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements.

 

  • 4 Gemeinnützigkeit

(1) Seine Zwecke verfolgt der MTBD e.V. auf ausschließlich unmittelbar

gemeinnützige Weise im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“

der Abgabenordnung.

(2) Der MTBD e.V. ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie

eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Mittel der Körperschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet

werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des MTBD

e.V.. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft

fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt

werden.

 

  • 5 Vergütungen für die Verbandstätigkeit

(1) Die Verbands- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

(2) Abweichend davon kann dem Präsidium für seine Vorstandstätigkeit eine

angemessene Vergütung gezahlt werden. Die Vergütung kann sowohl in Geld

als auch in Sachbezügen gewährt werden.

(3) Bei Bedarf können Verbandsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen

Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen

Rechnung (Quittung) verrechnet werden.

(4) Die Entscheidung über eine entgeltliche Verbandstätigkeit nach Abs. 2 trifft

die Versammlung der Landespräsidenten. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte

und Vertragsbeendigung.

(5) Das Präsidium ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verband gegen Zahlung

einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung im Rahmen

des Finanzplanes zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des

Verbandes.

(6) Weitere Einzelheiten regelt der jährlich in der Versammlung der

Landespräsidenten verabschiedete Finanzplan.

 

Mitgliedschaft

  • 6 Mitglieder des MTBD e.V.

(1) Mitglieder des MTBD e.V. sind

(a) die anerkannten & gemeinnützigen Landesfachverbände und deren

Vereine und Sportler / innen sowie

(b) die Ehrenmitglieder.

(2) Für eine aktive Mitgliedschaft (ab 18 Jahre) gilt die 3 – Säulen Voraussetzung,

welche im Organisationsschema MTBD e.V. graphisch dargestellt wird.

Somit müssen aktive Mitglieder

– als Einzelmitglieder/Ehrenmitglieder des MTBD e.V. geführt sein,

– sie selbst in einem anerkannten & gemeinnützigen Mitgliedsverein des

MTBD e.V. angebunden sein,

– deren Verein, Mitglied in einem anerkannten & gemeinnützigen

Landesfachverband des MTBD e.V. sein.

(3) Passive Mitgliedschaft (Beispiel kommerzielle Schulen/Mitglieder von

kommerziellen Schulen) ist möglich.

Diese besitzen kein Stimmrecht, dürfen keine Ämter begleiten und dürfen

keine Zuwendungen über Sportbundförderungen erhalten.

(4) Es kann für jedes Bundesland nur ein anerkannter Landesfachverband als

Mitglied im MTBD e.V. aufgenommen werden. Eine Gemeinnützigkeit ist

Voraussetzung. Der eingetragene Vereinssitz bestimmt die Bundesland –

Zugehörigkeit.

 

  • 7 Ehrenmitgliedschaft

(1) Der MTBD e.V. kann Ehrenmitgliedschaften an Personen vergeben, die sich

um die Sportart Muaythai, Krabi Krabong und Muay Boran besonders verdient

gemacht haben. Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Präsidiums von

der Versammlung der Landespräsidenten ernannt werden.

(2) Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und haben volles Anrecht auf

Verbandsleistungen. Ehrenmitglieder haben nur ein Stimmrecht, wenn sie

Mitglied des Präsidiums des MTBD e.V. sind.

 

  • 8 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine an die Geschäftsstelle des MTBD

e.V. gerichtete Anmeldung zur Aufnahme, welche zur Einhaltung der

Satzungs- und Ordnungsbestimmungen verpflichtet. Über die Aufnahme

entscheidet das Präsidium des MTBD e.V..

(2) Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages durch das Präsidium steht dem

Bewerber die Berufung auf der nächsten ordentlichen Versammlung der

Landespräsidenten zu. Diese entscheidet mit verbindlicher Wirkung.

 

  • 9 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird beendet

(a) durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Präsidium des MTBD e.V.

erklärt werden kann. Ein Austritt ist nur zum Jahresende möglich und muss

dem Präsidium drei Monate vor Schluss eines Kalenderjahres durch

eingeschriebenen Brief mitgeteilt werden. Ab dem Zeitpunkt des Eingangs der

Kündigung beim Präsidium ruht das Stimmrecht.

(b) durch förmlichen Ausschluss, der nur durch Beschluss der

Versammlung der Landespräsidenten erfolgen kann. Dieser Beschluss muss

mit einer Mehrheit von zwei Dritteln erfolgen.

(c) durch Ausschluss mangels Interesses, der durch Beschluss des

Präsidiums ausgesprochen werden kann, wenn ohne Grund und vorheriger

Absprache für mindestens ein Jahr die Beiträge nicht entrichtet worden sind.

(d) durch Löschung aus dem Vereinsregister oder Verlust der

Gemeinnützigkeit.

2) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verband hat ein Mitglied keinen Anspruch

auf das Verbandsvermögen. Ebenfalls ausgeschlossen sind Ansprüche auf

anteilige Rückerstattung bereits geleisteter Beiträge, Gebühren und Umlagen.

Die Verpflichtung zur Beitragszahlung für das laufende Kalenderjahr bleibt

hiervon unberührt.

(3) Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds

gegen den MTBD e.V. müssen innerhalb einer Frist von drei Monaten nach

Beendigung der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht

werden, soweit sie nicht auf gesetzlichen Haftpflichtbestimmungen beruhen.

(4) Eine spätere Geltendmachung ist ausgeschlossen (Ausschlussfrist).

 

 

 

 

 

 

 

  • 10 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die aktiven Mitglieder des MTBD e.V. haben das Recht auf Mitwirkung und

Mitgestaltung. Dieses äußert sich durch das Recht auf Wortmeldung,

Antragstellung, Redeausführung, Einbringung von Wahlvorschlägen sowie

Ausübung des Stimmrechts auf den Versammlungen der Mitgliedsvereine,

weiterführend in der Hierarchie auf Landesebene und stellvertretend in der

Versammlung der Landespräsidenten.

(2) Die Mitgliedschaft im MTBD e.V. berechtigt zur Teilnahme an Veranstaltungen

des MTBD e.V. und seiner Mitglieder im Rahmen der bestehenden

Ordnungen, zur Nutzung von Dienstleistungen des MTBD e.V. sowie zur

Inanspruchnahme der Institutionen des MTBD e.V.

(3) Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, solange die Mitgliedsbeiträge nicht

geleistet wurden.

(4) Die Vorstände der anerkannten & gemeinnützigen Landesfachverbände

unterrichten das Präsidium des MTBD e.V. unverzüglich über Angelegenheit

von grundsätzlicher oder besonderer Bedeutung aus ihrem Tätigkeitsbereich.

Hierzu gehören insbesondere

(a) Veränderungen in der Zusammensetzung der Vorstände der

angeerkannte & gemeinnützige Landesfachverbände,

(b) Satzungsänderungen sowie Verabschiedung und Veränderung sonstiger

Regelungen,

(c) Veränderung über den Mitgliederbestand

(Mitgliedsvereine/Mitgliederclubs), Ausschlüsse von

Vereinen/Clubs/Einzelmitglieder,

(d) Ruhen der Rechte aus der Zugehörigkeit zu einem Verein unter Angabe

der Gründe.

(5) Die Mitglieder des MTBD e.V. sind dazu verpflichtet, die jeweils gültige

Satzung sowie die satzungsgemäß beschlossenen Ordnungen, Regelungen

und Maßnahmen des MTBD e.V. zu beachten und die satzungsgemäß

festgesetzten Beiträge zu entrichten. Die Mitglieder sind gehalten, sich für die

Bestrebungen und Belange des MTBD e.V. nach ihrem besten Wissen und

Können einzusetzen.

(6) In allen Doping – Angelegenheiten unterwirft sich der MTBD e.V. und seine

Mitglieder den DOSB – Richtlinien und den WADA / NADA-Richtlinien.

(7) Es ist allen Mitgliedern des MTBD e.V. untersagt, an Veranstaltungen/

Turnieren/Meisterschaften anderer Verbände, welche nicht mit dem MTBD

e.V. oder dem Weltverband IFMA zusammenarbeiten (Code of Cooperation),

in den Kampfsportarten Muaythai, Muay Boran und Krabi Krabong

teilzunehmen.

 

Als Teilnahme gilt hier:

(a)Teilnahme als Sportler,

(b)Teilnahme als Kampfrichter,

(c)Teilnahme als Trainer.

Diese Reglung gilt auch im Falle einer Ausrichtung von

Veranstaltungen/Turnieren/Meisterschaften für nicht kooperierende Verbände.

Ausnahmegenehmigungen erteilt ausschließlich das Präsidium des MTBD

e.V. in Abstimmung mit der Versammlung der Landespräsidenten.

Die Abstimmung erfolgt über die Versammlung der Landespräsidenten per EMail,

digitalen Sitzung oder mit einer Präsenzsitzung. Die Einladung (schriftlich

als E-Mail oder in Papierform) hierzu erfolgt kurzfristig, mit einer Frist von 1

Woche.

Zuwiderhandlungen werden über das Ehrengericht geahndet.

 

 

 

 

  • 11 Beitragswesen

(1) Der MTBD e.V. erhebt zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben von

seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag. Über die Höhe und Fälligkeit

entscheidet die Versammlung der Landespräsidenten.

(2) Der Jahresbeitrag ist für jeweils 12 Monate im Voraus zu entrichten. Die

Zahlung hat bis spätestens Ende des ersten Quartals des laufenden

Geschäftsjahres zu erfolgen.

(3) Der MTBD e.V. kann Umlagen und Gebühren von seinen Mitgliedern zur

Abdeckung besonderer Aufwendungen erheben. Über die Höhe und

Notwendigkeit entscheidet die Versammlung der Landespräsidenten.

(4) Beschlüsse der Versammlung der Landespräsidenten, die

Jahresbeitragshöhen, Umlagen und Gebühren festlegen, sind den

Geschäftsstellen der Landesfachverbände in Schriftform zu übersenden,

spätestens zwei Wochen nach Beschlussfassung, damit eine landesweite

Weiterleitung zeitnah geschehen kann.

(5) Die durch Beschluss der Versammlung der Landespräsidenten für ein

Geschäftsjahr festgelegten Beiträge, Umlagen und Gebühren, sind von den

Mitgliedern zu leisten, auch wenn die Mitgliedschaft erst im Laufe des

Geschäftsjahres beginnt.

 

Organe

  • 12 Organe des MTBD e.V. sind

(a) die Versammlung der Landespräsidenten,

(b) das Präsidium und erweiterter Vorstand.

 

Versammlung der Landespräsidenten

  • 13 Allgemeines über die Versammlung der Landespräsidenten

(1) Oberstes Organ des MTBD e.V. ist die Versammlung der Landespräsidenten.

(2) Die ordentliche Versammlung der Landespräsidenten ist einmal im

Geschäftsjahr, gewünscht im letzten Quartal des Kalenderjahres, durch das

Präsidium einzuberufen und abzuhalten. Eine Online – Versammlung ist hier

zulässig.

(3) Die Versammlung der Landespräsidenten setzt sich wie folgt zusammen:

(a) aus den jeweiligen anerkannten & gemeinnützigen Landesfachverbänden

(nur 2 Vertreter des Vorstandes erlaubt)

(b) den Mitgliedern des Präsidiums,

(c) den erweiterten Vorstand,

und bei Bedarf auf Einladung des Präsidiums

(d) Ehrengericht, Pressewart, Athletensprecher & Stellvertreter und

Referenten (alle unter Punkt d ohne Stimmrecht).

(4) Voraussetzung zur Teilnahme an der Versammlung der Landespräsidenten ist

eine aktive Mitgliedschaft im MTBD e.V., also ab 18 Jahre und die Einhaltung

der 3 – Säulen Voraussetzung.

 

  • 14 Aufgaben der Versammlung der Landespräsidenten

(1) Die Versammlung der Landespräsidenten hat insbesondere folgende

Aufgaben:

(a) Grundsätzliche Beschlussfassung in Angelegenheiten des MTBD e.V.,

(b) ordentliche Jahreshauptversammlung einmal pro Jahr abhalten,

protokollieren und die Ergebnisse zeitnah an die Landesverbände weiterleiten.

(c) Entgegennahme der schriftlichen Jahres- und Geschäftsberichte des

Präsidiums / steuerlicher Jahresabschluss und Anhörung der Referenten mit

anschließender Aussprache,

(d) 2 Kassenprüfer zu stellen, Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,

bei positiver Prüfung Entlastung des Präsidiums,

(e) Beschluss über disziplinarische Maßnahmen, Ausschluss eines

Mitglieds, Entscheidung über abgelehnte Mitgliedsanträge durch das

Präsidium,

(f) Alle 4 Jahre Wahl des Präsidiums, des Gleichstellungsbeauftragten,

Kassenprüfer, Ehrengericht, Pressewart, Athletensprecher & dessen

Stellvertreter, Referenten,

(g) Erstellen des Finanzplans,

(h) Änderung der Satzung,

(i) Erstellung, Durchsetzen und Ändern von Verordnungen und Reglungen,

(j) die Entscheidung/Festlegung über die Höhe der Jahresbeiträge sowie über

sonstige Gebühren und Umlagen,

(k) Entscheidung über Ehrungen und

(l) die Auflösung des Verbandes.

 

  • 15 Einberufung der Versammlung der Landespräsidenten

(1) Die Einberufung der Versammlung der Landespräsidenten erfolgt durch das

Präsidium. Teilnahmeberechtigt sind,

– 2 Vertreter des Vorstandes aus den jeweiligen anerkannten &

gemeinnützigen Landesfachverbänden

– Mitglieder des Präsidiums

– erweiterter Vorstand

– bei Bedarf, aber ohne Stimmrecht (Ehrengericht, Pressewart,

Athletensprecher & Stellvertreter, weitere Referenten).

Eine Übertragung des Stimmrechts auf andere Vertreter ist zulässig, sofern

sie dem Präsidium des MTBD e.V. in schriftlicher Form mitgeteilt wird.

Diese Vertreter müssen dem jeweiligen Landesfachverband angehören und

Mitglied im Vorstand oder im erweiterten Vorstand sein. Die

Stimmrechtsausübung für mehrere Landesfachverbände ist unzulässig.

(2) Die Einberufung geschieht in Form einer schriftlichen Einladung

(Einschreibebrief/Fax oder per E-Mail) an alle Teilnehmer. Zwischen dem

Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung hat eine Frist von 8

Wochen zu liegen (es gilt Poststempel / Sendedatum der E-Mail). Für den

Fall, dass Neuwahlen für das Präsidium anstehen, beträgt die Frist 10

Wochen.

(3) Mit der Einladung zur Versammlung der Landespräsidenten ist die

Tagesordnung mitzuteilen. Das Präsidium schlägt die Tagesordnung vor,

welche durch Antrag der Landespräsidenten ergänzt oder geändert werden

kann. Hierbei ist eine Annahmefrist von 2 Wochen bis zum

Versammlungstermin einzuhalten. Die zusätzliche/geänderte

Tagesordnung ist allen beteiligten 1 Woche vor Versammlungstermin

schriftlich mitzuteilen.

(4) Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der

Tagesordnung bzw. deren Änderung und Ergänzung durch schriftlichen

Antrag des Landespräsidenten, spätestens jedoch 3 Wochen vor dem

Versammlungstermin mitgeteilt werden. Maßgeblich ist der Eingang der

Anträge beim Präsidium. Dieses hat die Anzeige unverzüglich mit einer

Frist von maximal drei Werktagen weiterzuleiten.

(5) Eine außerordentliche Versammlung der Landespräsidenten muss

einberufen werden, wenn

(a) das Präsidium aufgrund wichtiger Interessen des Bundesfachverbandes

dies für erforderlich hält oder,

(b) mindestens 4 Landespräsidenten eines anerkannten & gemeinnützigen

Landesfachverbandes dies schriftlich und unter Angabe der Gründe und

des Zwecks beim Präsidium beantragen.

(6) Die Einberufung der außerordentlichen Versammlung der

Landespräsidenten geschieht in Form einer schriftlichen Einladung unter

Bekanntgabe der Tagesordnung an die Vorstände der einzelnen,

angeerkannte & gemeinnützige Landesfachverbände. Zwischen dem Tag

der Einladung und dem Termin der Versammlung hat eine Frist von 4

Wochen zu liegen (es gilt Poststempel / Sendedatum der E-Mail).

 

  • 16 Stimmrecht und Wählbarkeit

Aufschlüsselung Stimmberechtigung, gemäß der grafischen Darstellung:

– Präsident hat 4 Stimmen

– Vizepräsident 2 Stimmen

– Gleichstellungsbeauftragter 1 Stimme

– Jugendwart 1 Stimme

– Pro anerkanntem, gemeinnützigen Landesfachverband 1 Stimme

– Zusätzliche Stimmen der Landesfachverbände:

ab 200 Einzelmitgliedschaften +1 Stimme

ab 500 Einzelmitgliedschaften +2 Stimme

ab 1000 Einzelmitgliedschaften +3 Stimme

Beschlüsse werden mit einer einfachen Mehrheit abgestimmt/gefasst.

(6) Wählbar für folgende Ämter:

– Präsident

– Vizepräsident

– Gleichstellungsbeauftragter

– Ehrengericht

– Pressewart

– Athletensprecher & Stellvertreter

– verschiedene Referenten

sind alle aktive Mitglieder ab 18 Jahre (siehe hierzu 3 Säulen

Voraussetzung), welche einem anerkannten & gemeinnützigen

Landesfachverband angeschlossen sind und ihr Einverständnis hierfür

vorher schriftlich erklärt haben.

(7) Abwesende Bewerber müssen nicht nur vorher ihr Einverständnis schriftlich

erklärt haben, sondern auch die Bewerbung begründen.

(8) Die Kandidatur der Bewerber muss spätestens 1 Woche vor dem

Versammlungstermin schriftlich bei der Geschäftsstelle eingereicht sein.

 

  • 17 Durchführung der Versammlung der Landespräsidenten

(1) Der Präsident des MTBD e.V. leitet die Versammlung der

Landespräsidenten. Er kann eine andere Person mit der Leitung

beauftragen. Bei Abwesenheit des Präsidenten hat die Beauftragung

schriftlich zu erfolgen.

(2) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der

stimmberechtigten Mitglieder vertreten sind. Stellt der Versammlungsleiter

die Beschlussunfähigkeit der Versammlung nicht fest, so hat das

Präsidium unter Einhaltung der Form und einer Frist von vier Wochen eine

neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann unabhängig von der

Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

(3) Über die Art der Abstimmung entscheidet der Versammlungsleiter.

Amtswahlen erfolgen jedoch durch geheime, schriftliche Wahl mittels

Stimmzettel.

(4) Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der gültig

abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen soll es nach Möglichkeit

nicht geben. Bei Stimmengleichheit wird der Wahlgang noch einmal

wiederholt. Kommt es hierbei zu keiner Entscheidung, ist die Stimme des

Präsidenten ausschlaggebend.

(5) Beschlüsse, durch welche die Satzung geändert wird und Beschlüsse über

die Auflösung des MTBD e.V. bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der

gültig abgegebenen Stimmen.

(6) Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des

Verbandes sind dem zuständigen Registergericht/Amtsgericht/Finanzamt

anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die gemeinnützigen Zwecke

betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

(7) Über jede Versammlung der Landespräsidenten ist eine Niederschrift zu

fertigen, die vom Protokollführer und vom Präsidenten oder dessen

Vertreter zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift muss allen

Versammlungsteilnehmern innerhalb einer Frist von 2 Wochen zugestellt

werden. Einwände sind innerhalb von 1 Woche nach Zustellung von den

Versammlungsteilnehmern schriftlich einzureichen. Das allseits frei

gegebene und eventuell überarbeitete Protokoll ist offiziell nach 4 Wochen,

allen Teilnehmern/Landespräsidenten für die landesweite Verteilung zu

übermitteln. Somit ist ein zeitnaher Informationsfluss für alle Mitglieder im

MTBD e.V. gewährleistet.

 

  • 18 Kassenprüfung

(1) Die steuerrechtliche und kaufmännische Prüfung erfolgt generell durch

einen ordentlich bestellten Steuerberater/Wirtschaftsprüfer. Dieser Bericht

wird durch die gewählten Kassenprüfer stichprobenartig geprüft. Hierbei ist

auf die satzungsgemäße Verwendung der Mittel zu achten. Die Entlastung

des Präsidiums erfolgt über die Versammlung der Landespräsidenten.

Präsidium

 

  • 19 Zusammensetzung des Präsidiums

(1) Der Vorstand des Verbandes, welcher die Bezeichnung Präsidium führt,

besteht aus dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten, die den Verband

im Sinne des § 26 BGB vertreten. Beide Ämter werden auf 4 Jahre

gewählt.

(2) Voraussetzung für ein Präsidiumsamt ist eine aktive Mitgliedschaft im MTBD

e.V., also ab 18 Jahre und die Einhaltung der 3 – Säulen Voraussetzung.

 

  • 19a Erweiterter Vorstand

(1) Der Erweiterte Vorstand des Verbandes, besteht aus einem

Gleichstellungsbeauftragten und einem Jugendwart. Der

Gleichstellungsbeauftragte wird über die Versammlung der

Landespräsidenten gewählt und der Jugendwart über die

Jugendversammlung. Beide Ämter werden auf 4 Jahre gewählt.

(2) Voraussetzung für den erweiterten Vorstand ist eine aktive Mitgliedschaft im

MTBD e.V., also ab 18 Jahre und die Einhaltung der 3 – Säulen

Voraussetzung.

 

  • 20 Aufgaben des Präsidiums

(1) Das Präsidium führt die Geschäfte des Verbandes im Sinne der Satzung

und der Beschlüsse der Versammlung der Landespräsidenten.

(2) Der Präsident vertritt den Verband nach außen. Er beruft die Versammlung

der Landespräsidenten ein und leitet sie. Er ist für alle Entscheidungen und

Maßnahmen eigenverantwortlich zuständig, die nicht mit einem Amt

abgedeckt sind. Im Verhinderungsfall nimmt sein Stellvertreter, der

Vizepräsident, die Aufgaben war.

(3) Für Rechtshandlungen mit einem Gegenstandswert von mehr als 25.000 €

benötigt das Präsidium die Zustimmung der Versammlung der

Landespräsidenten.

Bei Rechtshandlungen außerhalb des Finanzplanes ist auf jeden Fall die

Versammlung der Landespräsidenten um Entscheidung zu bitten.

(4) Pressewart, Athletensprecher & dessen Stellvertreter und Referenten sind

dem Präsidium rechenschaftspflichtig. Die Wahlen dieser Ämter erfolgen

über die Versammlung der Landespräsidenten, Abberufung über das

Präsidium auf Entscheidung der Versammlung der Landespräsidenten.

(5) Das Präsidium hat die Pflicht, vor Entscheidungsfällung alle Begleitämter

wie Pressewart, Athletensprecher & dessen Stellvertreter und Referenten

zum jeweiligen Thema ordentlich anzuhören.

(6) Das Präsidium kann verdiente Mitglieder in besonderer Weise ehren.

Näheres wird durch die Ehrenordnung geregelt.

(7) Das Präsidium kann in dringenden Fällen, vorab disziplinarische

Maßnahmen und Sperren gegen Mitglieder, bis zur Prüfung durch das

Ehrengericht, verhängen/aussprechen.

 

 

 

 

 

 

Verwaltung: Geschäftsstelle

  • 21 Geschäftsstelle

(1) Die Geschäftsstelle besteht aus einem Geschäftsführer.

(2) Der Präsident des MTBD e.V. ist dafür zuständig, einen Geschäftsführer zu

berufen und abzuberufen.

(3) Die Geschäftsstelle ist für die Haushalts- und Wirtschaftsführung des

MTBD e.V. verantwortlich und berichtet hierüber laufend gegenüber dem

Präsidium.

(4) Der Geschäftsführer kann Rechtshandlungen bis zu einem

Gegenstandswert von 1.000 € alleine vornehmen. Bei Rechtshandlungen

außerhalb des Finanzplanes ist auf jeden Fall die Versammlung der

Landespräsidenten um Entscheidung zu bitten.

(5) Die Geschäftsstelle ist für die Passverwaltung zuständig.

 

Jugendordnung

  • 22 Jugendordnung

(1) siehe beschlossene JUGENDORDNUNG MTBD e.V. vom 1. August 2021

 

Ehrenordnung

  • 23 Ehrenordnung

(1) Die Versammlung der Landespräsidenten kann mit einer einstimmigen

Beschlussmehrheit ein Mitglied zum Ehrenmitglied ernennen, wenn diese

Person sich erheblich für den Bundesverband verdient gemacht hat. Die

Ernennung ist vollzogen, wenn die Person die Ehrenmitgliedschaft annimmt.

Die Ehrung selbst erfolgt über das Präsidium. Ein Ehrenmitglied ist vom

Mitgliedsbeitrag freigestellt, hat aber volles Anrecht auf Verbandsleistungen.

Das Ehrenmitglied besitzt nur Stimmrecht als Präsidiumsmitglied.

 

 

Weitere Begleitämter und Referenten

  • 24 Ehrengericht

(1) Der Bundesverband MTBD e.V. übt eine eigene Gerichtsbarkeit aus.

Dieser Gerichtsbarkeit sind neben den anerkannten & gemeinnützigen

Landesfachverbänden und deren Mitglieder auch die ehrenamtlichen

Funktionsträger unterworfen.

(2) Das Ehrengericht entscheidet dabei über Streitfälle, welche in einem engen

Zusammenhang mit der Mitgliedschaft, der ehrenamtlichen Tätigkeit oder

der Teilnahme am Sportverkehr des MTBD e.V. stehen. Das Ehrengericht

wird im Rahmen seiner Zuständigkeit auch als oberste, bundesweite

Berufungsinstanz für Rechtsentscheidungen auf Landesebene tätig.

Das Ehrengericht des MTBD e.V. kann zu Ordnungsmaßnahmen und

Strafgeldern verurteilen. Gegenüber unkooperativen Mitgliedern können die

Ehrengerichte dessen Ausschluss im MTBD e.V. empfehlen, welcher in der

Versammlung der Landespräsidenten entschieden wird.

(3) Das Ehrengericht ist befugt Urteile zu fällen und Verwarnungen/Strafen

auszusprechen:

  1. a) Verwarnungen,
  2. b) Verlust der Wählbarkeit für Ämter innerhalb des MTBD e.V.,
  3. c) Teilnahmesperre an Veranstaltungen des Verbandes,
  4. d) Verbot zur Durchführung von Verbandsveranstaltungen,
  5. e) Empfehlung von Entzug der Mitgliedschaftsrechte/Amtsausübung oder

Lizenzen. Beschluss geht nur über die Versammlung der

Landespräsidenten.

  1. f) Geldbuße bis zu einer Höhe von jeweils maximal 1.500 Euro
  2. g) Verurteilung zu Verfahrenskosten
  3. h) Sperren bis zu zwei Jahren
  4. i) Veröffentlichung der verhängten Maßnahme im amtlichen Organ des

Bundesverbandes

Mehrere Ordnungsmaßnahmen können gleichzeitig verhängt werden. Die

Ordnungsmaßnahmen nach den Buchstaben b) bis d) können nur bis zu

einem Zeitraum von 24 Monaten ausgesprochen werden. Näheres regelt

die jeweils gültige Fassung einer Ehrengerichtsordnung, wenn diese durch

die Versammlung der Landespräsidenten verabschiedet wurde.

(4) Voraussetzung eines Ehrengerichtsmitgliedes ist eine aktive Mitgliedschaft im

MTBD e.V., also ab 18 Jahre und die Einhaltung der 3 – Säulen

Voraussetzung.

 

  • 25 Pressewart

(1) Der Pressesprecher hat folgende Aufgaben:

– Pflege der Kontakte zu sämtlichen Medien,

– Abfassung von Presseberichten aller Art,

– Verantwortlichkeit für die Erstellung von Werbemitteln aller Art (z. B. Flyer,

Plakate, Handzettel),

– redaktionelle Verantwortung für die Verbandszeitung/den Auftritt in sozialen

Medien,

– Pflege / Koordination der Homepage des Vereins,

– laufende Berichterstattung im Vorstand über die Öffentlichkeitsarbeit.

(2) Der Pressesprecher muss die enge Zusammenarbeit mit dem Präsidium

suchen und ist dem Präsidium rechenschaftspflichtig. Er wird auf 4 Jahre von der

Versammlung der Landespräsidenten gewählt.

(3) Voraussetzung des Pressewartes ist eine aktive Mitgliedschaft im MTBD e.V.,

also ab 18 Jahre und die Einhaltung der 3 – Säulen Voraussetzung.

 

  • 26 Athletensprecher & Stellvertreter

(1) Für die Interessen und Anliegen der Athleten gegenüber dem Präsidium

und anderen Organisationen wird gemäß den Bestimmungen der

Wahlordnung ein Athletensprecher sowie dessen Stellvertreter

eingesetzt/gewählt.

(2) Das Amt wird von der Versammlung der Landespräsidenten auf 4 Jahre

gewählt und ist rechenschaftspflichtig gegenüber dem Präsidium.

(3) Voraussetzung des Athletensprechers und dessen Stellvertreters ist eine

aktive Mitgliedschaft im MTBD e.V., also ab 18 Jahre und die Einhaltung der 3

– Säulen Voraussetzung.

 

  • 27 Referenten

(1) Für die verschiedenen Aufgaben im Verband kann das Präsidium

Referenten einsetzen, z.B. Sportdirektor, Leiter des Breitensportes, usw.

(2) Sie haben die Aufgabe, das Präsidium bei der Durchführung seiner

satzungsgemäßen Aufgaben zu unterstützen.

(3) Die Referenten werden von der Versammlung der Landespräsidenten auf 4

Jahre gewählt und sind rechenschaftspflichtig gegenüber dem Präsidium.

(4) Voraussetzung der Referenten ist eine aktive Mitgliedschaft im MTBD e.V.,

also ab 18 Jahre und die Einhaltung der 3 – Säulen Voraussetzung.

 

Schlussbestimmungen

  • 28 Haftung
  1. Der Bundesverband haftet für Unfälle und sonstige Schäden gegenüber den

Mitgliedern nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Gleiches gilt auch für die

Mitglieder untereinander.

  1. Diese Haftungseinschränkung gilt nicht, wenn eine Versicherung in Erfüllung

ihres Versicherungsvertrages für den Schadensfall eintreten muss.

 

 

  • 29 Rechtsgrundlagen für Verordnungen

(1) Die Satzung des MTBD e.V. ist Grundlage für zu erlassene Verordnungen.

Die Verordnungen werden von der Versammlung der Landespräsidenten

beschlossen. Sie sind nicht Bestandteil der Satzung. Soweit diese Satzung

keine Reglung enthält, sind die Bestimmungen der Ordnungen

maßgebend.

 

  • 30 Auflösung

(1) Die Auflösung des MTBD e.V. kann nur die Versammlung der

Landespräsidenten mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen

gültigen Stimmen beschließen. Soweit die Vorgehensweise der Auflösung

nicht durch diese Satzung oder einer Verordnung geregelt ist, erfolgt sie

nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.

(2) Ein Antrag auf Auflösung des MTBD e.V. kann nur behandelt werden,

wenn dieser mit der Einladung zur Versammlung der Landespräsidenten

als ordentliche Tagesordnung bekannt gegeben wurde.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Bundesverbandes oder bei Wegfall

steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Verbandes dem

Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB e.V.) zu, der es

unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere

zur Förderung des Sports verwenden darf.

(4) Näheres beschließt die Versammlung der Landespräsidenten, deren

Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamts

ausgeführt werden dürfen.

 

  • 31 Inkrafttreten

(1) Diese Neufassung der Satzung wurde durch die ordentliche

Mitgliederversammlung am 1. August 2021 satzungskonform beschlossen.

 

(2) Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Anlagen:

 

– Organisationschema MTBD e.V.

– Stimmrechtordnung MTBD e.V.

– Jugendordnung MTBD e.V.