Satzung

Satzung des Muaythai Bundes Deutschland e.V.
(Stand 25.01.2018)

§ 1 Name und Sitz
1. Der Verein führt den Namen Muay Thai Bund Deutschland e.V. Als Unterbezeichnung führt der Verein die Bezeichnung Bundesfachverband für Muay Thai, Krabi Krabong und Muay Boran.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Grevenbroich.

§ 2 Zweck und Aufgabe
1. Der Verein bezweckt die Förderung seiner Mitglieder durch die planmäßige Pflege der thailändischen
Kampfkünste Muay Thai, Muay Boran und Krabi Krabong.
2. Der Verein verfolgt diesen Zweck ausschließlich, unmittelbar und selbstlos.
3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
4. Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins
erhalten.
5. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, welche dem Zweck des Vereins fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigen.
6. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
7. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte
Zwecke“ im Sinne der Abgabenordnung.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins können sein
– natürliche Personen, welche Mitglied eines angeschlossenen Vereins sind,
– juristische Personen, welche Mitglied eines angeschlossenen Vereins sind,
– Sportvereine und Dojos ab 10 Personen,
– Muay Thai Landesverbände in Deutschland,
– Mitglieder der Muaythai Landesverbände in Deutschland

2. Über die Aufnahme eines Mitglieds in den Verein beschließt der geschäftsführende Vorstand
mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Mitgliedschaft wird erst wirksam mit Zahlung des ersten Beitrages und der Aufnahmegebühr. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an die Geschäftsstelle zu stellen.

3. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages muss dem Antragsteller schriftlich, mit Angabe des
Grundes, innerhalb von 2 Monaten nach Stellung, mitgeteilt werden. Der Antragsteller hat Einspruchsrecht gegen die Ablehnung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.

4. Die Mitgliedschaft ist weder übertragbar noch erblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte
kann nicht einem anderen übertragen werden.

§ 4 Austritt
Das Mitglied hat seinen Austritt aus dem Verband dem Vorstand in schriftlicher Form mitzuteilen. Ein Austritt ist nur jeweils zum Ende eines laufenden Kalenderjahres möglich. Die Kündigungsfrist für diesen Austritt beträgt 6 Wochen zum Jahresende.

§ 5 Ausschluss
1. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann durch den geschäftsführenden Vorstand mit 2/3 Stimmenmehrheit beschlossen werden.
2. Der Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied unter Angabe der Gründe innerhalb eines Monats
nach dem Beschluss mitzuteilen.
3. Der Ausschluss kann ausgesprochen werden, wenn
– das Mitglied, trotz wiederholter Mahnung, länger als 1 Monat, mit seiner fälligen Beitragszahlung im Rückstand ist.
– Das Mitglied seine Mitgliedschaft missbraucht.
– Das Ansehen und die Interessen des Vereins schädigt
– Die Sportdisziplin gröblich verletzt
– Gegen die Anordnungen des Vorstandes und Beschlüsse der Mitgliederversammlung verstößt
– Das Mitglied unehrenhafte Handlungen innerhalb oder außerhalb des Vereins zuschulden
kommen lässt
– Das Mitglied an nicht genehmigten Sportveranstaltungen im Muay Thai (Thai Boxen), Krabi Krabong oder Muay Boran anderer Gruppierungen oder Verbände teilnimmt, welche nicht den Zielsetzungen des Muay Thai Bundes Deutschland e.V. entsprechen.
4. Das Mitglied muss vor der Beschlussfassung über seinen Ausschluss Gelegenheit erhalten, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Der Ausgeschlossene kann innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung des Beschlusses gegen seinen Ausschluss Einspruch erheben. Der Einspruch muss schriftlich dem Vorsitzenden des Vereins zugestellt werden.
5. Der Vorstand kann anordnen, dass die Mitgliedschaftsrechte des Ausgeschlossenen bis zur endgültigen Entscheidung über seinen Ausschluss ruhen.
6. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig.
7. Die Beendigung der Mitgliedschaft entbindet nicht von der Erfüllung aller Verpflichtungen gegenüber dem Verein. Eine Rückvergütung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§ 6 Beiträge und Umlagen
1. Die Höhe der Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen für die Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung beschlossen. Die Mitglieder sind verpflichtet, diese entsprechend der jeweiligen Fälligkeitstermine zu entrichten.
2. Umlagen dienen der Deckung außerordentlicher, von den laufenden Kosten des Verbandes, unabhängiger Aufwendungen.
3. Beiträge und Umlagen sind wie zur Zahlung wie folgt fällig:
– Aufnahmebeiträge innerhalb von 2 Wochen nach Mitteilung der Aufnahme
– Jahresbeiträge innerhalb von 2 Wochen nach Mitteilung der Aufnahme bzw. für Altmitglieder bis zum 5.Januar eines jeden Jahres
– Umlagen gemäß Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
4. Der Verein kann ferner ein Entgelt für die Benutzung besonderer Einrichtungen und für Veranstaltungen des Verbandes erheben. Die Beschlussfassung darüber obliegt dem geschäftsführenden
Vorstand.
5. Der Vorstand ist berechtigt, in Einzelfällen Beiträge und Umlagen zu ermäßigen oder die Zahlung zu stunden.

§ 7 Rechte der Mitglieder
1. Jedes Mitglied hat das Recht, an Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und seine Einrichtungen zu den vorgeschriebenen Bedingungen in Anspruch zu nehmen, sowie das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung auszuüben.
2. Stimmberechtigt sind natürliche Personen, welche das 18.Lebensjahr vollendet haben, sowie juristische Personen als Vertreter der angeschlossen Vereine.
3. Für die juristischen Personen nimmt der jeweilige gesetzliche Vertreter deren Stimmrecht wahr. Für die Vereine nimmt der jeweilige Vereinsleiter das Stimmrecht wahr.
4. Auf Verlangen des Vorstandes ist die Stimmrechts-Berechtigung für juristische Personen und Vereinsleiter vorzuweisen.
5. Das passive Wahlrecht steht allen natürlichen Mitgliedern zu, welche das 21.Lebensjahr vollendet haben.

§ 8 Pflichten der Mitglieder
Zu den Pflichten der Mitglieder gehören:
– Zahlung der festgesetzten Mitgliedsbeiträge
– Beachtung der Vereinssatzung und der Ordnungen des Vereins
– Beachtung der Anordnung des Vorstandes und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
– Förderung der in der Satzung festgelegten Grundsätze des Vereins

§ 9 Organe des Vereins
1. Die Bundesversammlung der Landespräsidenten
2. Die Mitgliederversammlung
3. Der Vorstand
4. Der Ausschuss
5. Die Ehrengerichte

§ 10 Mitgliederversammlung
1. Die Bundesversammlung der Landespräsidenten ist das oberste Vereinsorgan, welche immer im Dezember eines jeden Jahres stattfindet.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich, unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen, mit Bekanntgabe der Tagesordnung, einzuberufen.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Bedarf einberufen.
Die Einberufung muss erfolgen, wenn vom Vorstand mindestens 20 % der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung verlangen. Dem Antrag auf Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung sind die Anträge schriftlich beizufügen.
4. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens drei Wochen vor der Versammlung, mit schriftlicher Begründung, an den Vorstand zu richten.

§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung
1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1.Vorsitzende oder sein Stellvertreter.
2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 % der stimmberechtigten
Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb von 8 Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, welche dann unter allen Umständen
beschlussfähig ist.
3. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen.
4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
Stimmen, soweit das Gesetz und diese Satzung nichts anderes vorgeben.
5. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von ¾ aller anwesenden,
stimmberechtigten Mitglieder.
6. Über die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen.
Die Niederschrift ist vom 1.Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 12 Jugendordnung
1. Der Muaythai Bud Deutschland e.V. erkennt die Jugendordnung an.
2. Zur Vereinsjugend gehören alle jungen Sportler/innen bis zum 18.Lebensjahr, welche Verbandsmitglied
sind, sowie die gewählten und berufenen Jugendmitarbeiter.
3. Aufgabe der Jugendarbeit im Verein ist die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung
von Aufgaben der Jugenderziehung und Jugendhilfe unter weitgehender Berücksichtigung der Interessen junger Menschen (bis zum 18.Lenensjahr) und deren Mitbestimmungund Mitgestaltung, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Rahmen der Vereinsatzung.
4. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet im Rahmen der Satzung des Vereins.
5. Die Organe sind:
– der Vereinsjugendtag,
– die Vereinsjugendleitung,
6. Vereinsjugendtag
Es gibt ordentliche und außerordentliche Vereinsjugendtage. Der Vereinsjugendtag ist das oberste Organ der Vereinsjugend.
a) Zusammensetzung
Er besteht aus:
– der Vereinsjugendleitung,
– allen jungen Menschen des Vereins (von 10 bis 18 Jahre),
– allen Mitarbeitern/-innen in der Jugendarbeit des Vereins.
Kinder und Jugendliche haben ab dem 10. Lebensjahr aktives Wahlrecht. Beisitzer der Vereinsjugendleitung müssen bei ihrer Wahl mindestens 14, der/die Vorsitzende bzw. stv. Vorsitzende der Vereinsjugendleitung sowie der Abteilungsjugendleitungen mindestens 18 Jahre alt sein. Der Vereinsjugendsprecher bzw. die Vereinsjugendsprecherin muss bei der Wahl mindestens 14, aber noch unter 18 Jahre alt sein.
b) Aufgaben des Vereinsjugendtages
– Bestätigung der Vorsitzenden und stv. Vorsitzenden der Abteilungsjugendleitungen,
– Entlastung der Vereinsjugendleitung,
– Wahl des / der Vorsitzenden und stv. Vorsitzenden der Vereinsjugendleitung,
– Wahl des Vereinsjugendsprechers und der Vereinsjugendsprecherin,
– Wahl evtl. weiterer Beisitzer, die Vorsitzende von Abteilungsjugendleitungen sein
sollten,
– Beschlussfassung über vorliegende Anträge,
– Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit der Vereinsjugendleitung.
– 5 –
c) Der jährliche Vereinsjugendtag findet mindestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung
des Vereins statt. Für die Einberufung, Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung
gilt die Satzung des Muaythai Bundes Deutschland e.V.
7. Vereinsjugendleitung
a) Die Vereinsjugendleitung besteht aus:
– dem/ der Vorsitzenden
– dem/ der stv. Vorsitzenden
– der Vereinsjugendsprecherin und/oder dem Vereinsjugendsprecher
– Beisitzern
b) Der / die Vorsitzende der Vereinsjugendleitung ist stimmberechtigtes Mitglied des Vereinsvorstandes.
c) Die Vereinsjugendleitung erfüllt ihre Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Vereinsjugendtages. Die Vereinsjugendleitung ist für ihre Beschlüsse dem Vereinsjugendtag und dem Vorstand des Vereins verantwortlich.
d) Die Sitzungen der Vereinsjugendleitung finden nach Bedarf statt. Auf Antrag der Hälfte der Mitglieder der Vereinsjugendleitung ist vom / von der Vorsitzenden eine Sitzung binnen zwei Wochen einzuberufen.
e) Die Vereinsjugendleitung ist für alle Jugendangelegenheiten des Vereins zuständig. Sie entscheidet über die Verwendung der der Jugend des Vereins zufließenden Mittel im Rahmen der Beschlüsse des Vereinsjugendtages und der Satzung des Vereins.
8. Jugendtag der Abteilungen
a) Es gibt ordentliche und außerordentliche Jugendtage der Abteilungen. Sie sind das
oberste Organ der Jugend des Muaythai Bundes Deutschland e.V.
Der Jugendtag der Abteilung besteht aus:
– der Abteilungsjugendleitung,
– den jungen Menschen der Abteilung (von 10 bis unter 18 Jahre),
– und allen Mitarbeitern in der Jugendarbeit der Abteilung.
b) Aufgaben der Jugendtage der Abteilungen sind:
– Entlastung der Abteilungsjugendleitung,
– Wahl der Abteilungsjugendleitung,
– Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
c) Der ordentliche Jugendtag der Abteilungen und die Wahlen finden jährlich statt.
9. Abteilungsjugendleitung
a) Die Abteilungsjugendleitung besteht aus:
– dem / der Vorsitzenden
– dem / der stellv. Vorsitzenden
– der / dem Jugendsprecher/-in
– Beisitzern
b) Die Abteilungsjugendleitung erfüllt Ihre Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung,
der Jugendordnung, sowie der Beschlüsse des Jugendtages der Abteilung und des
Vereinsjugendtages. Die Abteilungsjugendleitung ist für Ihre Beschlüsse dem Jugendtag
der Abteilung, der Vereinsjugendleitung und dem Vorstand des Vereins verantwortlich.
10. Jugendordnungsänderungen
Änderungen der Jugendordnung können nur von dem ordentlichen Vereinsjugendtag oder einem
speziell zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Vereinsjugendtag beschlossen werden. Sie bedürfen der Zustimmung von mindestens ¾ der anwesenden Stimmberechtigten.
Jugendordnungsänderungen werden erst nach Bestätigung durch die Mitgliederversammlung
des Verbandes wirksam.

§ 12 Bundesrecht vor Landesrecht
Die Mitgliedsverbände und -vereine des Muaythai Bundes Deutschland e.V. verpflichten sich zur
Beachtung der Satzung und der darauf beruhenden Ordnungen und der Beschlüsse des Vorstandes.
Bei Zweifelsfällen und Vergleichbarkeit im Regelungsinhalt hat das Bundesrecht Vorrang vor den
Landesnormen und Beschlüssen.

§ 13 Kassenprüfer
Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt jeweils 2 Kassenprüfer und einen Stellvertreter. Die
beiden Kassenprüfer haben jeweils vor der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eine Prüfung
der Kasse und Buchführung des Vereins vorzunehmen. Kassenwart und Vorstand haben rechtzeitig
alle für diese Prüfung erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen, sowie die nötigen
Auskünfte zu erteilen.

§ 14 Der Vorstand
1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich und führt die Geschäfte des
Vereins. Der Vorstand, gemäß § 26 BGB, besteht aus dem 1. Vorsitzenden und seinem Stellvertreter,
welche jeweils einzeln zur Vertretung des Verbandes berechtigt sind.
2. Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer einer Geschäftsperiode von 3 Jahren, durch die
Versammlung der Landespräsidenten, gewählt. Die Wahl erfolgt öffentlich durch Handzeichen.
Es entscheidet die einfache Mehrheit der abgegeben stimmberechtigten Stimmen.
3. Die Wahl des Vorsitzenden leitet ein von der Versammlung gewähltes Mitglied, welches nach
der Wahl des Vorsitzenden diesem die Versammlungsleitung überträgt.
4. Darauf erfolgt die Wahl des Stellvertreters auf Vorschlag des 1.Vorsitzenden. Findet der Vorschlag
des Vorsitzenden bzgl. seines Stellvertreters nicht die erforderliche Mehrheit, so ist er
berechtigt, sein Amt niederzulegen.
5. Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. In den Vorstand können nur
Mitglieder berufen werden, welche das 25.Lebensjahr überschritten haben.
6. Der Vorstand kann die Erledigung laufender Angelegenheiten den Ausschussmitgliedern übertragen.

§ 15 Der Ausschuss
1. Dem Ausschuss gehören an:
– der 1.Vorsitzende
– der 2.Vorsitzende
– der Pressewart
– der Jugendwart
– die Frauenbeauftragte
2. Der Ausschuss beschließt über die ihm durch die Satzung übertragenen Aufgaben und über
laufende Vereinsangelegenheiten. Dem Ausschuss obliegt auch die Verwaltung des Vereinsvermögens.
3. Die Beschlüsse im Ausschuss werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Der Ausschuss
ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Ausschussmitglieder anwesend ist. Sitzungsleiter
ist der 1.Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter.

4. Bei Ausscheiden eines Ausschussmitgliedes im laufenden Geschäftsjahr, kann der Vorstand
bis zur nächsten Mitgliederversammlung, einen kommissarischen Nachfolger bestimmen. Dieses
Recht gilt jedoch nicht für die Position des 1. und 2.Vorsitzenden.
5. Wichtige Rechtsgeschäfte des Vorstandes, insbesondere solche mit einem Geschäftswert von
mehr als 20.000,- Euro, bedürfen im Innenverhältnis der Zustimmung des Ausschusses.

§ 16 Haftung
1. Der Verein haftet für Unfälle und sonstige Schäden gegenüber den Mitgliedern nur für Vorsatz
und grobe Fahrlässigkeit. Gleiches gilt auch für die Mitglieder untereinander.
2. Diese Haftungseinschränkung gilt nicht, wenn eine Versicherung in Erfüllung ihres Versicherungsvertrages
für den Schadensfall eintreten muss.

§ 17 Geschäftsordnung
1. Der Verein gibt sich durch den Ausschuss auf der Grundlage der Satzung eine Geschäftsordnung.
2. Alle Beschlüsse zur Erstellung, Änderung und Aufhebung der Geschäftsordnung bedürfen einer
2/3 Mehrheit aller Mitglieder des Ausschusses.

§ 18 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr

§ 19 Antidoping-Richtlinien
1. Der Muaythai Bund Deutschland e.V. verpflichtet sich, gemäß dem Antidoping Regelwerk der
Nationalen Antidoping Agentur (NADA-CODE) in der jeweils geltenden Fassung die Verwendung
von Dopingsubstanzen im Sport zu verbieten und das Doping mit allen zu Gebote
stehenden Mitteln zu bekämpfen.
2. Die im MTBD organisierten Sportler und Betreuer/Trainer unterwerfen sich den aus dem
NADA-CODE ergebenden Sanktionen. Das Disziplinarorgan in Antidoping-Angelegenheiten
ist das Ehrengericht, welches zuständig für die Ahnung aller Verstöße, welche im Zusammenhang
mit dem NADA-CODE, sowie dem Sportverkehr im Muaythai Bund Deutschland e.V.,
stehen.
3. Das Präsidium schließt mit den betroffenen Sportlern eine Schiedsvereinbarung, nach der gegen
eine Entscheidung des Ehrengerichtes unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges ein
Rechtsmittel eingelegt werden kann.

§ 20 Ehrengericht und Gerichtsbarkeit des Vereins:
Das Ehrengericht des Muaythai Bund
Deutschland e.V.
1. Der Verein übt eine eigene Gerichtsbarkeit aus. Der Gerichtsbarkeit sind neben den Landesverbänden,
Clubs und Mitgliedern auch die ehrenamtlichen Funktionsträger unterworfen.
2. Die Gerichtsbarkeit des Vereins wird durch das Ehrengericht im Bund und unterstellten Gerichten
auf Landesebene ausgeübt. Die Ehrengerichte entscheiden dabei Streitfälle, die in einem
engen Zusammenhang mit der Mitgliedschaft, der ehrenamtlichen Tätigkeit oder der
Teilnahme am Sportverkehr des Muaythai Bund Deutschland stehen. Das Ehrengericht wird
im Rahmen seiner Zuständigkeit auch als oberste bundesweite Berufungsinstanz für Rechtsentscheidungen
auf Landesebene tätig. Das Ehrengericht des Muaythai Bund Deutschland e.V
kann gegenüber den der Gerichtsbarkeit unterworfenen Verbänden, Clubs und Mitgliedern auf Verhängung von Ordnungsmaßnahmen und Strafgeldern erkennen. Gegenüber einem unkooperativen
Club oder einem unkooperativen einzelnen Mitglied können die Ehrengerichte dessen
Ausschluss gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand empfehlen. Alles Weitere klärt
die Ehrengerichtsordnung des Muaythai Bund Deutschland e.V. in ihrer jeweiligen gültigen
Fassung.

§ 21 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen
werden, welche keine sonstigen Beschlüsse fassen darf.
Zur Beschlussfassung bedarf es:
a) Der schriftlichen Ankündigung an alle erreichbaren Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von
mindestens 4 Wochen.
b) Der Anwesenheit von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder, welches nach dem Mitgliederverzeichnis
zu erreichen ist.
c) Der Stimmenmehrheit von 4/5 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
d) Sind die Voraussetzungen für Ziffer b nicht erfüllt, so ist eine zweite Mitgliederversammlung innerhalb
einer Einladungsfrist von 4 Wochen einzuberufen, welche unabhängig von der Zahl der
anwesenden bzw. stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist. Die Abstimmung muss schriftlich
und geheim erfolgen.
e) Mit der Auflösung des Vereins fällt das verbleibende Vermögen dem Deutsch Olympischen
Sportbund mit der Auflage zu, es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu nutzen. Die Liquidation
erfolgt durch den bisherigen Vorstand als Liquidator.