Internationale Verbände

Muaythai unter der Schirmherrschaft des thailändischen Königs


ifma_logo_2012International Federation of Muaythai Amateur (I.F.M.A.)

Vor mehr als 20 Jahren gründeten einige Muaythai Fans die International Federation of Muaythai Amateur (I.F.M.A.). Anfangs noch eine sehr kleine Gruppierung, welche weltweit kaum wahrgenommen wurde, entwickelte sich dieser internationale Muaythai Amateur Verband zur größten Muaythai-Vereinigung weltweit. Knapp 130 Länder sind heute Mitglied der I.F.M.A., die auf allen Kontinenten vertreten ist.

Der Verband und Muaythai haben sich seit der ersten Weltmeisterschaft im Jahr 1993, an welcher nur 20 Länder teilnahmen, deutlich weiterentwickelt. Heute können sich 80 Länder für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Durch die Qualifikation ist sichergestellt, dass nur die weltweit besten Sportler antreten.

Im Rahmen der 23. South East Asian Games in Manila im Jahr 2005 durfte die I.F.M.A. erstmals offiziell mit Muaythai an den Start gehen. 2006 wurde die I.F.M.A durch die General Association of International Sports Federations (G.A.I.S.F.) anerkannt und gilt seitdem als vorolympische Sportart. Ein weiterer Meilenstein war die Anerkennung der I.F.M.A. durch The Association For International Sport for All (T.A.F.I.S.A.) im Jahr 2008, welche unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitee (I.O.C.) steht. Durch die internationale Anerkennung von Muaythai sowie die Aufnahme der I.F.M.A. als Mitglied des Sport Accord, dessen Dachorganisation der I.O.C. ist, und der vom I.O.C. geförderten World Anti-Doping Agency (W.A.D.A.) wurde die Popularität der Sportart deutlich erhöht. Muaythai war bereits bei den vom I.O.C. anerkannten Arafura, T.A.F.I.S.A. und SportAccord Combat Games vertreten.

Die letzte Hürde der olympischen Anerkennung ist die Mitgliedschaft in der World Games Association, welche aber bereits signalisiert hat, dass die I.F.M.A. aufgenommen wird.

Die Nationalteams des Muaythai Bundes Deutschland (M.T.B.D.) konnten in der Vergangenheit schon an den T.A.F.I.S.A. und SportAccord Combat Games teilnehmen.


wmc-logo-newWorld Muaythai Council (W.M.C.)

Das World Muaythai Council wurde 1995 aufgrund eines Parlamentsbeschlusses im United Nations Building in Bangkok gegründet und untersteht heute direkt der Sports Authority of Thailand (S.A.T.). Auf der Gründungsversammlung waren damals 39 Nationen vertreten, darunter auch der Präsident des Muaythai Bundes Deutschland (M.T.B.D.), Detlef Türnau. Heute sind es Promoter aus knapp 120 Nationen, welche im Profi Muaythai Events organisieren und dem W.M.C. angehören.

Präsident des W.M.C. ist General Chetta Thanajaroo, ehemaliger Verteidigungsminister Thailands. Ehrenpräsident ist H.E. General Pichitr Kullavanijaya, persönlicher Berater des thailändischen Königs.

Durch das W.M.C. werden die meisten großen Muaythai Events, wie Kings Cup, Challenger usw. veranstaltet und auch regelmäßig durch ESPN, Fox Sport und Eurosport ausgestrahlt. Auch Kämpfer des M.T.B.D. nehmen an diesen Events teil.


ikbfI.K.B.F.

Die International Kick Boxing Federation (I.K.B.F.) vertritt Profikämpfe nach K-1 Regeln. Die ersten Weltmeister dieses Verbandes waren Branko Cikatic und Peter Aerts, welche später auch K-1 Champions in Japan wurden. Die heutigen I.K.B.F. Champions auf deutscher Seite sind Rene Müller, Yousef Yaqoub, Ania Fucz, Heiko Reinhardt und Leo Zulic.

Die I.K.B.F. ist sehr aktiv in Deutschland. Fast an jedem Wochenende finden bundesweit Events statt, auf denen sich die Kämpfer Punkte für die Rangliste erkämpfen können. Auch im Ausland finden unter der Schirmherrschaft der I.K.B.F. Events auf den Philippinen (The Big Challenge) und in Mexiko statt. Im Gegensatz zum Muaythai werden die I.K.B.F. Kämpfe hier in Deutschland verbandsoffen ausgerichtet, so dass jeder interessierte Sportler daran teilnehmen kann.


TAFISA_logoTAFISA – The Association For International Sport for All

Der M.T.B.D. ist Member of TAFISA:
TAFISA Membership and Services (Member No. DE-SP-001)

Als führende internationale Sport für Alle Organisation hat sich TAFISA der Aufgabe verpflichtet, weltweit die Entwicklung und Verbreitung von Sport for All und körperlicher Bewegung als wichtigen Beitrag einer aktiven Gesundheits -, Integrations -, Kultur – und Gesellschaftspolitik zu fördern. TAFISA ist überzeugt, auf diese Weise den vielfältigen sozialen Herausforderungen unserer Zeit besser begegnen und dem Einzelnen ein Mehr an Lebensqualität vermitteln zu können. TAFISA sieht sich somit als Repräsentant einer globalen Bewegung, die sich zwischenzeitlich weltweit etabliert hat.